Vita Meike Rath

 

 

Presto...

 

• erster Klavierunterricht mit fünf Jahren 
• öffentliche Konzerte ab dem siebten Lebensjahr
• Stipendium Harfe mit zwölf Jahren
• Klavierunterricht bei Luli Oswald (Tochter Arthur Rubinsteins)
• Klavierunterricht bei Mary Ann Nolan an der St. Mary´s University, Halifax, Nova Scotia, Canada
• Klavierunterricht am Royal Conservatory of Music, Toronto, Ontario, Canada
• Studium Jazzklavier und Harfe an der Glen-Buschmann-Jazzakademie Dortmund
• Diplomstudium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf mit den Fächern Harfe, Klavier, Musik- und Instrumentalpädagogik
• Harfenunterricht Jazzharfe bei Park Stickney, New York, London, Genf
• Konzerttätigkeit
• Lehrtätigkeit Harfe und Klavier

 

Adagio...

 

Ich hatte das große Glück, von Anfang an mit Musik aufzuwachsen.

 

Das Klavier in unserem Hause, auf dem vor mir drei Frauengenerationen gespielt hatten und unterrichtet worden waren, war seitdem ich laufen konnte buchstäblich mein Lieblingsspielplatz.

 

Im Alter von fünf Jahren erhielt ich meinen ersten Klavierunterricht und wurde für die nächsten sieben Jahre von einer sowohl musikalisch als auch menschlich ungemein kompetenten und einfühlsamen Lehrerin betreut. Hier wurzelt meine tiefe Verbundenheit zur Musik und meine Auffassung, dass Musik Klang gewordene Emotion ist.

 

Auch danach wurde ich von sehr guten Lehrern betreut und ausgebildet. Ich bin diesen Lehrern und meiner Familie sehr dankbar dafür, dass sie mich in meinem musikalischen Werdegang so sehr unterstützt haben und mir in meiner Entfaltung und meinen Vorlieben freien Lauf gelassen haben. Die Essenz dieser freien Entfaltung lässt sich heute zweifelsohne sowohl in meiner Musik als auch in meiner Art zu unterrichten wiederfinden.

 

Ich habe als Kind unzählige Stunden an meinen Instrumenten verbracht - ich habe aber auch die Natur entdeckt, viel Zeit auf dem benachbarten Bauernhof verbracht und mit meinen Freunden gespielt. Ebenso habe ich in meiner Jugend unzählige Stunden an meinen Instrumenten verbracht - dennoch gab es Zeit und Gelegenheit für alle Erfahrungen und Abenteuer, die eine heranwachsende junge Frau machen und erleben darf.

 

 

 

NYC 1992

 

 

"home alone" in NYC

 

 

Broadway... one way

Dies ist meiner Auffassung nach eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen Künstler, der sich ausdrucksstark, facettenreich und mit emotionalem Tiefgang offenbaren möchte, nämlich dass er Geschichten zu erzählen hat, Erlebtes in seiner Kunst verarbeitet, Emotionen in seiner Musik preisgibt, die er am eigenen Leib erlebt und gefühlt hat...

 

"Das, was den Künstler groß und eigentümlich macht, kann er nur aus sich selbst schaffen."
(J. W. von Goethe)

 

Von morgens bis abends tagein, tagaus am Instrument zu üben wird einem womöglich eine brillante Technik bescheren, es wird jedoch ohne die Blicke über den Tellerrand hinaus nicht zu einem prickelnden und tief berührenden musikalischen Charisma führen. Dieser Überzeugung folgend bemühte ich mich, im weiteren Verlauf meines Werdegangs stets über den Tellerrand hinauszuschauen.

 

 

Ich setzte nicht nur auf das klassische Studium an der Musikhochschule, sondern nahm ebenso Unterricht bei dem Jazzharfenisten Park Stickney, trat auf Goafestivals auf, spielte mit avantgardistischen Ikonen wie Damo Suzuki und Michael Karoli (Can) und lebte meine Lust auf außergewöhnliche (musikalische) Herausforderungen neben dem klassischen Orchester unter anderem im Circus, im Rahmen von Rock- und Popkonzerten und im größten deutschen Fußballstadion auf dem Anstoßpunkt aus.

 

 

1996 am Grab von Jimi Hendrix, Seattle, USA 

 

 

Neben den musikalischen Stationen meines Werdegangs haben auch andere Ereignisse besonderen Einfluss auf mich - und somit meine Musik - genommen, darunter die längeren Auslandsaufenthalte in Canada und den USA und die dortigen Lehrer, die mir neue Horizonte und neue Welten eröffneten...

 

1996/97: meine Zeit in Vancouver und Toronto, Canada

 

 

 

... ebenso die einjährige Ausbildung zum Life-Coach, in der ich lernte, meine innere Welt mit der äußeren zu verbinden, die zweijährige Ausbildung zur Heilerin, die mir bestätigte, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu folgen, die Zeit in Rom mit Anthony Robbins, der mir neben vielen anderen Dingen zeigte, dass ich barfuß über glühende Kohlen laufen kann, und die Klang-Ausbildung am Peter Hess Institut.

 

 

1999: Klavierkonzert im absoluten Halteverbot, Geburtstagsüberraschung eines Freundes

Den größten Einfluss auf mich hatten und haben meine beiden wunderbaren Töchter Marie und Lucie (*2000 und 2004) und das Leben selbst.

 

2000

kurz vor der Geburt

meiner ersten Tochter

 

 

2001

das "Ergebnis"

untersucht die Harfe

 

 

2002

erste eigene Klänge

2004

weitere Untersuchung 

auf Klänge,

diesmal die der neuen Schwester

 

 

Der Wunsch, meine Liebe zur Musik weiterzugeben führte mich neben der reinen Konzerttätigkeit auch zu anderen Herausforderungen im Bereich Musik. Für einige Jahre unterrichtete ich die gesamte Oberstufe im Fach Musik und übernahm damit die Fachbereichsleitung an einer privaten Waldorfschule. Ebenso unterrichtete ich für einige Zeit die Sekundarstufen I und II im Fach Musik an einem städtischen Gymnasium.

 

Später trat ich als Mitinitiatorin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe Musik im Amtshaus in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund auf und gestaltete sowohl für dieses Format als auch für ausgesuchte Anfragen im Kulturbereich das musikalische Programm für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen.

 

Heute gehe ich ausschließlich meiner Konzerttätigkeit nach, unterrichte Harfe und Klavier im von mir im Jahr 2013 gegründeten Studio Zaubermusik (Zentrum für Musik und Klang), in dem ich auch als Klangpraktikerin und Musikerin in Einzelsitzungen arbeite.

 

 

 


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